Menschen mit Alzheimer

Schon relativ gemäßigte körperliche Bewegung könnte helfen, das Fortschreiten einer Alzheimer-Erkrankung zu bremsen
Mit 5000 Schritten am Tag könnte dieser Effekt deutlich eintreten, ergab eine Studie im Fachmagazin Nature Medicine. Etwa 300 Personen wurden 14 Jahre lang immer wieder untersucht. Wer sich mehr bewegte, hatte weniger Ablagerungen im Gehirn. Unklar bleibt noch, ob die Bewegung schützt oder ob die Krankheit selbst die Aktivität senkt. Neben Bewegung empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch, den Blutdruck gut einzustellen und aufs Rauchen zu verzichten.
Datum der Veröffentlichung: 29.05.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istock/pilli
Gute Nachrichten für alle, die gerne Vögel beobachten

Wer seinen Kopf fit halten möchte, könnte wohl einfach öfter zum Fernglas greifen
Eine kanadische Studie deutet darauf hin, dass das Beobachten von Vögeln dabei helfen könnte, die kognitiven Fähigkeiten zu erhalten. Die Studie verglich Probandinnen und Probanden, die dem Hobby bereits lange nachgingen, mit Neulingen. Ergebnis: Bei den erfahrenen Beobachterinnen und Beobachtern hatten sich jene Hirnregionen positiv verändert, die für Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zuständig sind. Das Forschungsteam vermutet, dass dies am jahrelangen Üben liegen könnte, auch wenn die Ursachen nicht eindeutig bestimmt werden konnten. Ähnliche Effekte zeigten sich zum Beispiel auch beim Musizieren, erklärten die Autorinnen und Autoren. Die Studie wurde im Fachmagazin The Journal of Neuroscience veröffentlicht.
Datum der Veröffentlichung: 29.05.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istockphoto/Eva-Katalin
© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG