Schutz gegen Grippe
Die Maßnahmen gegen das Coronavirus haben offenbar dazu beigetragen, einen Grippestamm auszurotten
Einem Bericht im Fachmagazin The Lancet zufolge ist der Grippestamm B/Yamagata das einzige der Atemwegserkrankungen verursachenden Viren, das im Zuge der Pandemie wahrscheinlich zum Aussterben gebracht wurde. Aus diesem Grund wurde in dieser Saison auch nur ein Dreifach-Impfstoff statt wie in den letzten Jahren ein Vierfach-Impfstoff gegen Grippe empfohlen. Dieser bietet Schutz gegen nun drei Influenzavirusstämme. Dennoch ist laut dem wissenschaftlichen Artikel noch Vorsicht geboten: Nicht jeder Winkel der Welt werde gut überwacht, womöglich könne B/Yamagata doch irgendwo überlebt haben.
Datum der Veröffentlichung: 17.03.2025
Autor: Wort & Bild Verlag
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Globale Gesundheit
65 Millionen Todesfälle weltweit konnten durch finanzielle Hilfen des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria verhindert werden
Der Globale Fonds ist eine Gemeinschaft von Geberländern wie Deutschland, den USA, Frankreich und Großbritannien. Seit der Gründung des Fonds im Jahr 2002 sind über 55,4 Milliarden US-Dollar in Gesundheitsprogramme in über 100 Länder geflossen. Nach eigenen Angaben wurde im Jahr 2023 mit 1,8 Milliarden US-Dollar die bisher größte jährliche Summe investiert. Das Geld dient dazu, Menschen in Ländern mit einer unzureichenden Gesundheitsversorgung einen besseren und bezahlbaren Zugang zu Diagnostik und Therapie zu ermöglichen. Bei einer HIV-Infektion lässt sich durch Medikamente verhindern, dass Aids als Folgeerkrankung ausbricht. Tuberkulose ist durch eine gezielte Behandlung sogar heilbar. Gegen Malaria gibt es die ersten Impfstoffe, um sich vorbeugend zu schützen.
Datum der Veröffentlichung: 21.02.2025
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: Autor: Wort & Bild Verlag
Trockene Augen
Studie: Lachen könnte bei trockenen Augen genauso effektiv sein wie Tränenersatzmittel
Lachen könnte bei trockenen Augen genauso effektiv sein wie Tränenersatzmittel. Das geht aus einer chinesischen Studie mit über 280 Personen zwischen 18 und 45 Jahren hervor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – alle litten zu Beginn unter trockenen Augen – nutzten entweder acht Wochen lang viermal täglich ein Natriumhyaluronat-haltiges Tränenersatzmittel oder führten viermal täglich mindestens fünf Minuten lang Lachübungen mit Videoanleitung durch. In beiden Gruppen verbesserten sich dadurch die Beschwerden, wobei die Lachübungen dem Tränenersatzmittel nicht unterlegen waren. Unerwünschte Nebenwirkungen gab es in keiner der Gruppen. Die Studie ist im British Medical Journal erschienen.
Datum der Veröffentlichung: 12.02.2025
Autor: Wort & Bild Verlag
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